
Assassin's Creed: Revelations
Assassin's Creed: Revelations Test / Review
Nachdem wir im letzten Serienteil, Assassin’s Creed: Brotherhood, das alte Rom erkunden durften, verschlägt es den inzwischen deutlich gealterten Protagonisten in Assassin’s Creed: Revelations nach Konstantinopel. Wie sich der Ausflug ins osmanische Reich spielt, verrät unser Review.
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Lange mussten die Fans von Ubisofts Assassin’s Creed Serie nicht auf Nachschub warten: Ziemlich genau vor einem Jahr konnten wir das letzte Mal mit Desmond Miles die Abenteuer seiner Assassinen-Vorfahren miterleben. Die Hauptrolle mimt dabei auch bei Assassin’s Creed: Revelations der inzwischen zwar gealterte, aber noch immer topfitte Ezio Auditore. In einem Brief seines Vaters erfährt dieser von der geheimen Bibliothek seines legendären Vorfahrens Altair, die wertvolle Geheimnisse beherbergen soll. Doch lassen sich deren Tore nur mit insgesamt fünf Schlüsseln öffnen, welche in Konstantinopel versteckt wurden. Natürlich nimmt er die Reise auf sich und so finden wir uns nach den ersten Spielminuten bereits in der prächtigen Stadt wieder.
Der neue Schauplatz erweist sich als sowohl grafisch wie architektonisch erstklassige Wahl der Entwickler. Die Einflüsse verschiedenster Kulturen sind in der riesigen Stadt bestens zu erkennen und die unterschiedlichen Gebiete strotzen nur so von virtuellem Leben. Das wunderschöne Szenario lädt förmlich zu ausgedehnten Erkundungstouren über die Dächer und durch die schmalen Gassen ein. Die bekannt eingängige Steuerung und die absolut geschmeidigen Animationen von Ezio machen die Ausflüge schliesslich zu einem echten Erlebnis. Die hervorragend aufgebaute Storyline sowie regelmässige Rückblenden, welche ihr in der Haut von Altair miterleben dürft, lassen euch das Pad zudem so schnell nicht wieder ablegen. Die gesamte, rund 12-stündige Spielzeit der Kampagne vergeht so schneller als einem lieb sein mag.
Das Missionsdesign fällt dabei sehr variantenreich aus. Vom simplen Abstechen im Verborgenen über Giftmorde bis hin zu Einsätzen in Minnesänger-Verkleidung bieten die zahlreichen Tötungsaufträge eine Menge an Abwechslung. Trotzdem bleibt die spielerische Freiheit der Vorgänger aber natürlich erhalten, so dass ihr euer Vorgehen bei den meisten Missionen selbst bestimmen dürft. Auch wenn es generell zwar gilt, direkte Konfrontationen mit Wachen zu verhindern, wurde das Kampfsystem ebenfalls um einige Finessen erweitert. Eine echte Bereicherung stellt dabei der direkte Zugang zu einer Sekundärwaffe wie beispielsweise Wurfmesser, Pistole oder Bombe über die frei belegbare Dreiecks-Taste dar. Gerade in brenzligen Situationen könnt ihr so blitzschnell die Taktik ändern oder auf unvorhersehbare Konfrontationen reagieren.
Die erwähnten Bomben sind eine weitere Neuheit von Assassin’s Creed: Revelations. An speziellen Werkstätten könnt ihr die explosiven Helfer aus zuvor gesammelten oder gekauften Zutaten zusammenbauen. Aus unterschiedlichen Gehäusen, Sprengpulvern und Inhalten konstruiert ihr so ganz individuelle Bombentypen. Das Resultat reicht von einfachen Stink- und Splitterbomben bis hin zu Gift versprühenden Haftminen oder Kunstblut-Bomben für Ablenkungszwecke. Obwohl das Experimentieren beim Zusammenbau durchaus seine Reize hat, erweisen sich die daraus resultierenden Bomben aber im eigentlichen Spiel bedauerlicherweise nur als wenig effizientes Spielzeug. Spieler der Vorgänger werden deshalb wohl (genau wie ich) nur selten auf die Explosivkörper zurückgreifen und lieber mit den bewährten Methoden in den Kampf ziehen.
Game Info
- Genre: Action-Adventure
- Entwickler: Ubisoft Montreal
- Publisher: Ubisoft
- Spieler offline: 1
- Spieler online: 16
- Releasedatum: 14.11.2011 (erschienen)
- 1080p Modus: Ja
- 4:3 Anpassung: Balken
- Sixaxis Support: Nein
- Teilinstallation auf Festplate: Ja
- Grösse der Installation: 1400 MB



