
Assassin's Creed
Assassin's Creed Test / Review
Seit der offiziellen Ankündigung Mitte 2006 war das Interesse der Spieler an Assassin’s Creed geweckt – und wurde mit immer neuen, spektakuläreren Bildern und Trailern bis heute weiter geschürt. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft zeigt sich nun endlich, ob die Vorfreude auf Assassin’s Creed gerechtfertigt war...
Wenn uns bereits vor dem Testexemplar von Ubisoft die Bitte erreicht, keine genaueren Informationen über die Hintergrundgeschichte zu veröffentlichen, dann werden zwangsläufig auch wir neugierig, was uns denn überraschendes erwarten mag. Inzwischen hat sich für uns das Geheimnisse natürlich gelüftet, doch wollen wir dem Wunsch der Entwickler auf alle Fälle nachkommen und lassen euch deshalb länger im Dunkeln über die zugrunde liegenden Begebenheiten. Nur eines soll an dieser Stelle verraten werden: Das im Internet schon seit längerem kursierende Gerücht, der Spieler werde auf eine Zeitreise geschickt, ist nicht korrekt – jedoch liegt es auch nicht meilenweit von der Realität entfernt. Glaubt uns deshalb, dass ihr einen sehr überraschenden Einstieg ins Spiel haben werdet...
Doch natürlich haben uns die bisherigen Trailer und Screenshots nicht gänzlich über den Inhalt des Spiels belogen. Wie die Ersteindrücke vermittelten, spielt der grösste Teil des Abenteuers tatsächlich in einer doch eher altertümlichen Umgebung des Jahres 1191 n. Chr. Der dritte Kreuzzug sorgt für eher unruhige Zeiten und beeinflusst das heilige Land rund um Jerusalem nachhaltig. Ihr übernehmt die Rolle des Assassinen Altair, dem angehörigen eines Geheimbundes, welcher versucht die Verfeindungen zu stoppen, indem beide Seiten unter Druck gesetzt werden. Altair beschreitet dabei die Rolle eines Auftragskillers und Kriegers, der genau wie der mysteriöse Bund vornehmlich im Geheimen agiert. Denn "unbequeme" Personen, die nicht nach dem Willen des Geheimbundes handeln, werden von euren Kontaktpersonen gnadenlos zur Tötung freigegeben, so dass bis zum Ende des Abenteuers garantiert das Blut von mehr als einem Opfer an euren virtuellen Händen kleben wird...
Spielerisch lässt sich Assassin’s Creed wohl am treffendsten als Mischung von Hitman und Prince of Persia mit einem Schuss Grand Theft Auto beschreiben. Dies mag sich vielleicht auf den ersten Blick als etwas merkwürdige Melange aus verschiedenen Genres anhören, doch lasst mich erklären.
Die jeweilige Aufgabe pro Mission besteht stets darin, eine gewisse Person auszuschalten. Wie ihr dabei vorgeht, ist grundsätzlich euch überlassen, jedoch müssen gewisse Abläufe eingehalten werden. Bevor ihr euch ans Werk macht, muss erstmals das Büro eures ortsansässigen Verbindungsmannes aufgesucht werden. Dieser gibt euch einige Tipps, wo ihr das nötige Wissen zur Zielperson finden könnt. Um euch in der jeweiligen, sehr grossflächigen Stadt besser zurecht zu finden, steht euch ständig eine passende Karte zur Verfügung. Damit auf dieser aber die relevanten Punkte überhaupt erscheinen, sollt ihr euch erstmals einen Überblick über das Terrain verschaffen. Dies geschieht, indem ihr mit Altair bestimmt Aussichtspunkte in schwindeliger Höhe besteigt und euch so das nötige Wissen aneignet. Die passende Türme und Gebäude werden dazu entweder direkt schon in der Karte vermerkt oder aber ihr haltet schlicht nach einem ausserordentlich hohen Bauwerk Ausschau, über dem ein Adler seine Kreise zieht.
Game Info
- Genre: Action-Adventure
- Entwickler: Ubisoft Motreal
- Publisher: Ubisoft
- Spieler offline: 1
- Releasedatum: 13.11.2007 (erschienen)
- 1080p Modus: Nein
- 4:3 Anpassung: Balken
- Sixaxis Support: Nein
- Teilinstallation auf Festplate: Ja
- Grösse der Installation: 1200 MB




